04Juli
|
Das Angebot in unserem Shop richtet sich ausschließlich an Unternehmer (gewerbliche Nutzer) bzw. Händler. Kein Verkauf an Verbraucher/Endkunden, sprich Privatpersonen i.S.d. § 13 BGB. |
Wer eine Ladung sicher transportieren möchte, steht schnell vor der Frage: Welche Spanngurte Anzahl ist die Richtige? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab – darunter das Gewicht der Ladung, ihre Form, die verwendete Zurrmethode und der Zustand der Gurte.
In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie die richtige Anzahl an Spanngurten bestimmen, was die VDI 2700 ff. damit zu tun hat und warum Sie beim Sichern Ihrer Fracht niemals sparen sollten.
Die Anzahl der eingesetzten Spanngurte entscheidet maßgeblich über die Sicherheit Ihrer Ladung. Zu wenige Gurte können zu Verrutschen, Beschädigung oder sogar zum Verlust der Fracht führen – mit hohen Sach- und Personenschäden als mögliche Folge. Auch rechtlich drohen Bußgelder, wenn die Ladung nicht ausreichend gesichert ist.
Die VDI-Richtlinie 2700 ff. ist der anerkannte Standard zur Ladungssicherung in Deutschland. Sie enthält unter anderem Formeln zur Berechnung der erforderlichen Zurrkräfte und gibt Empfehlungen zur Anzahl und Anordnung von Spanngurten. Für das Niederzurren ist dabei die Reibung besonders entscheidend – je höher der Reibwert, desto weniger Gurte werden benötigt.
Ja, es existieren zahlreiche Online-Rechner, Tabellen und Apps zur Ermittlung der erforderlichen Zurrmittel. Sie berücksichtigen unter anderem Reibwerte, Gewicht, Anzahl der Zurrpunkte und Neigungswinkel. Diese Tools sind besonders für Verlader und Spediteure hilfreich.
Als Faustregel gilt: lieber zu viele Gurte als zu wenige. Zwei Spanngurte sind meist das absolute Minimum, selbst bei leichter Ladung. Bei höheren Gewichten, sperriger Fracht oder rutschigen Oberflächen kann die Zahl deutlich steigen. Auch der Zustand der Gurte spielt eine Rolle – beschädigte Gurte verlieren an Zurrkraft und dürfen nicht verwendet werden.
Die richtige Anzahl an Spanngurten ist entscheidend für einen sicheren Transport. Nutzen Sie Hilfsmittel wie Berechnungstools, orientieren Sie sich an der VDI 2700 ff. und prüfen Sie Ihre Gurte vor jeder Fahrt. Achten Sie auch auf Zurrwinkel, Gurtzustand und Reibwert – und denken Sie immer daran: Sicherheit geht vor.
Beim Transport schwerer Maschinen, Fahrzeuge oder anderer massiver Güter geht es nicht nur um Zeit und Organisation, sondern vor allem... Mehr lesen
Wir erklären den Unterschied zwischen Langhebelratsche und Druckratsche, zeigen, welche Vorteile die jeweiligen Systeme bieten und geben konkrete Empfehlungen für... Mehr lesen
Zurrketten sind unverzichtbar, wenn es um die sichere Ladungssicherung bei schweren Transportgütern geht. Doch wie jedes Arbeitsmittel unterliegen auch sie... Mehr lesen
Ein Spanngurt ist ein unverzichtbares Werkzeug für die sichere Ladungssicherung beim Transport. Ob im LKW, auf Anhängern oder im privaten... Mehr lesen
Zurrketten gehören zur Königsklasse der Ladungssicherung. Immer dann, wenn Spanngurte an ihre Grenzen stoßen, kommen Ketten zum Einsatz. Sie... Mehr lesen
Spanngurte sind im täglichen Einsatz im Transportwesen, Handwerk oder in der Industrie enormen Belastungen ausgesetzt. Mit der Zeit zeigen sich... Mehr lesen
Spanngurte bestehen meist aus Gurtband und einer Ratsche oder einem Klemmschloss. Für eine sichere Anwendung führen Sie das Gurtband durch... Mehr lesen
Wer regelmäßig Transporte durchführt oder Güter sichert, kommt an einem Begriff nicht vorbei: Spanngurt. Diese unscheinbaren, aber enorm wichtigen... Mehr lesen
Beim Niederzurren wird die Ladung durch Reibung auf der Ladefläche gehalten, beim Direktzurren wird sie direkt an Verzurrpunkten fixiert. Niederzurren... Mehr lesen
LC steht für „Lashing Capacity“ – also die zulässige Zugkraft eines Spanngurts in gerader Zugrichtung. Der Wert ist in daN... Mehr lesen